Zum Inhalt springen
Spenden
Spenden

Spenden

Schenken Sie Menschen Lebensfreude und Zukunft.

Das Diakoniewerk ist für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit Unterstützungsbedarf da. Unser Ziel ist, alle bestmöglichst zu unterstützen. Doch bei allem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei allem Bestreben, die Arbeit in unseren Einrichtungen und Diensten mit Blick auf dieses Ziel zu optimieren, stellen wir immer wieder fest, dass uns die gegebenen Rahmenbedingungen Grenzen setzen. Allzu gerne würden wir diese zum Wohle der uns anvertrauten Menschen überschreiten.

Doch dazu benötigen wir auch Ihre Hilfe!

csm_FR_Kinder_bearb__1750499cca.jpg

Bundesteilhabegesetz

unabhaengige_Beratung.png
Ein neues Gesetz – worum geht es?

Es gibt ein neues Gesetz: das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Ziel des neuen Regelwerkes ist es, die Unterstützung für Menschen mit Behinderungen stärker an ihren individuellen Bedürfnissen auszurichten. Gleichzeitig wird die Möglichkeit geschaffen, Einzelbausteine aus verschiedenen Angeboten auszuwählen und zusammenzuführen. Die Grundidee gleicht der einer Reisebuchung: Neben All-inclusive-Pauschalurlaub gibt es ja auch individuelle Angebote, bei denen Flug, Unterkunft, Essen, Sport- oder Wellnessangebote je nach Bedarf und Verfügbarkeit individuell „gebucht“ werden können. 

Was ändert sich konkret?

Die grundlegendste Änderung durch das neue BTHG ist die: Künftig werden die Leistungen für erwachsene Menschen mit Behinderungen in zwei verschiedene Hilfe-Arten unterteilt.

1. Hilfe zum Lebensunterhalt
Das umfasst Mieten für den eigenen Wohnraum und Dinge des täglichen Lebensbedarfs – etwa Essen oder Kleidung. Dies Hilfe zum Lebensunterhalt wird künftig so gewährt wie bei Menschen ohne Behinderungen auch – also als Sozialhilfe oder Hartz IV (Leistung nach SGB XII bzw. SGB II). Auf diese Weise sollen Menschen mit Behinderung frei entscheiden können, ob sie alleine, in einer Wohn-Gemeinschaft oder in Wohnangeboten eines Trägers wie dem Diakoniewerk leben möchten.

2. Fachleistungen zur Bewältigung des Lebens
Alle Formen der Unterstützung, die Menschen mit Behinderungen zur besseren Bewältigung ihres Lebens brauchen, sind die sogenannten Fachleistungen. Sie können je nach festgestelltem Bedarf „hinzugebucht“ werden. Dazu gehören zum Beispiel Therapeutische Maßnahmen (Bewegungstherapie, Unterstützte Kommunikation usw.), pädagogische oder persönliche Assistenz. Wer welche Unterstützung bekommt, hängt vom persönlichen Bedarf jedes einzelnen Menschen mit Behinderung ab.

Wie wird der persönliche Bedarf ermittelt?

Künftig gibt es dafür ein bundesweit standardisiertes Verfahren: das sogenannte Teilhabe- und Gesamtplanverfahren. Alle Leistungsträger – gemeint sind Krankenkassen, Rentenversicherungen, Sozialhilfeträger usw. – beraten gemeinsam, welche Unterstützung jemand braucht. Eine frei gewählte Vertrauensperson hilft bei der Bedarfsermittlung. Das kann zum Beispiel der gesetzliche Vertreter oder auch die bisherige Betreuungsperson sein.

Wo gibt es Rat und Hilfe?

Wer frei wählen kann, braucht Informationen, vielleicht auch Rat und Orientierung. Deshalb geht mit der Einführung des BTHG auch eine Verbesserung des Informations- und Beratungsangebotes für Menschen mit Behinderung einher. Die Rehabilitationsträger  (Krankenkasse, Deutsche Rentenversicherung, Sozialhilfeträger usw.) sind künftig zu einer umfassenden Beratung der Menschen mit Behinderung bzw. ihrer Vertrauenspersonen verpflichtet. Neu sind kostenlose, unabhängige Beratungsstellen, unter anderem in Grevesmühlen, Wismar und Bad Kleinen.

Muss ich als Betroffener aktiv werden?

Ja, das müssen Sie. Ab 1. Januar 2020 tritt die beschriebene Trennung von Fachleistungen und Leistungen zum Lebensunterhalt verbindlich in Kraft. Daher sollten Sie bis spätestens Herbst 2019 einen Antrag auf Sozial- und Eingliederungshilfe stellen. Erst danach wird das Teilhabe- und Gesamtplanverfahren eingeleitet. Gerne unterstützen wir Sie bei der Antragstellung.

Ansprechpartner: Friederike Hellinger

Telefon: 03881 785973

Mobil: 0173 1535393

friederike.hellinger@diakoniewerk-gvm.de

Neuigkeiten

|   News

Regionale Liga in Nordwestmecklenburg gegründet

Spitzenverbände der Wohlfahrtsverbände im Landkreis Nordwestmecklenburg bilden Arbeitsgemeinschaft - Kirsten Balzer übernimmt Vorsitz.

Weiterlesen

Veranstaltungen

|   Veranstaltungen

Diakonie-Sonntag

Höhepunkt ist der Gottesdienst direkt am Meer. Aber nicht nur das bietet der Diakonie-Sonntag im Familienferiendorf Boltenhagen.

Weiterlesen