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25 Jahre Kooperation: „Das war bundesweit etwas ganz Neues und Besonderes“

Daniel Bergmann vom Diakoniewerk arbeitet schon seit Beginn der Kooperation mit viel Freude bei Arla in Upahl.

Die Arla-Molkerei in Upahl und das Diakoniewerk schaffen seit 1996 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen. Es ist eine Erfolgsgeschichte.

Arla Foods Deutschland GmbH und das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg feiern ein ganz besonderes Jubiläum. Seit 25 Jahren schaffen sie gemeinsam Arbeitsplätze für Menschen mit geistigen Behinderungen in der Arla-Molkerei in Upahl. „1996 waren Kooperationen zwischen Firmen und Trägern von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen bundesweit etwas ganz Neues und sehr Besonderes. Wir waren zusammen sehr mutig – und blicken nun erfolgreich auf die zurückliegenden 25 Jahre zurück. Arla war immer ein verlässlicher Partner für uns“, sagt Kirsten Balzer, Geschäftsführerin des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg.  

Die Menschen mit Behinderungen sind Teil von Arla. Ihnen werden dort sogenannte Außenarbeitsplätze angeboten. Sie sind somit auf dem 1. Arbeitsmarkt integriert, werden aber durch Fachkräfte des Diakoniewerks im Arbeitsalltag begleitet, um Überforderung zu vermeiden. „Sie sind in die Arbeitsabläufe voll integriert, haben aber auch ihre Rückzugsmöglichkeiten“, sagt Anke Lapatke, Gruppenleiterin vom Diakoniewerk. Sie fördert und fordert das siebenköpfige Team tagtäglich vor Ort – und ist seit den Anfängen voller Herzblut mit dabei. Die Gruppe der Menschen mit Behinderungen hat sich im Laufe der Jahrzehnte verändert, einige orientieren sich nach einer gewissen Zeit in eine andere Richtung, andere kennen nichts Schöneres, als in der Molkerei zu arbeiten. So wie Daniel Bergmann. Auch er ist seit dem Start der Kooperation mit an Bord und will „so lange bleiben, wie es geht“. 

Arla ist eines der größten Molkereiunternehmen der Welt. Im Werk in Upahl dreht sich alles um Bio-Milchprodukte und Quark. Auf die Produkte mit unterschiedlichsten Namen trifft jeder beim Einkauf im Supermarkt. Seite an Seite mit den Arla-Beschäftigten sind die Menschen mit Behinderungen ganz selbstverständlich mittendrin im Geschehen – hier wird der inklusive Gedanke gelebt. Jeder von ihnen trägt in unterschiedlichen Bereichen Verantwortung. Unter anderem sind sie für das Falten von Verpackungen sowie die Kontrolle und das Reinigen von Quark-Containern zuständig. „Angefangen hat damals alles mit Kisten waschen“, erinnert sich Anke Lapatke.

Aber nicht nur das Diakoniewerk traute den Menschen mit Behinderungen mit der Zeit mehr und mehr zu. Auch die Arla-Verantwortlichen merkten schnell, was in ihnen steckt und öffneten weitere Aufgabenbereiche. Und das Vertrauen in die Arbeit ist geblieben. „Die Mitarbeitenden des Diakoniewerks unterstützen uns seit 25 Jahren und sind bei uns voll integriert. Sie sorgen mit ihrer täglichen Arbeit für Sauberkeit, Ordnung und unterstützen uns in allen Bereichen, damit unsere Ware rechtzeitig beim Kunden ist. Es ist inspirierend zu sehen, wie motiviert und mit welcher Freude die Tätigkeiten ausgeführt werden“, sagt Andreas Thiergart, bei Arla Senior Manager Logistics & Planning.

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VON BIS

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