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Forderung an den Bundestag: Eigenanteil von Pflegebedürftigen begrenzen!

Der Eigenanteil pflegebedürftiger Menschen in Pflegeeinrichtungen soll begrenzt werden. (Foto: ©Halfpoint - stock.adobe.com)

Das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg unterstützt eine Petition verschiedener Sozialverbände.

Die Kosten in der stationären Pflege steigen. Die Leistungsbeiträge der Pflegekassen sind allerdings gesetzlich festgelegt und gedeckelt. Entsprechend werden die höheren Kosten von denjenigen Menschen getragen, die in den Pflegeeinrichtungen leben und gepflegt werden. Sie zahlen hierfür einen immer weiter steigenden Eigenanteil.

Schon jetzt können viele Pflegebedürftige ihren Eigenanteil nicht mehr alleine aufbringen. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt lag der Eigenanteil monatlich bei 1.750 Euro - im Vergleich dazu lag das durchschnittliche Netto-Renteneinkommen in den alten Bundesländern bei 1.231 Euro und in den neuen Bundesländern bei 1.169 Euro. "Die immer weiter steigende Belastung bringt die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen nicht nur an den Rand ihrer finanziellen Existenz, sondern konfrontiert sie auch mit enormen Unsicherheiten, was mögliche Kosten in der Zukunft betrifft", so Kirsten Balzer, Geschäftsführerin des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg. "Das löst erhebliche Ängste und Sorgen aus."

Deshalb unterstützt das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg jetzt eine Petition verschiedener Sozialverbände: "Wir fordern vom Bundestag, dass die Pflegeversicherung das finanzielle Risiko für Menschen mit Pflegebedarf tragen muss", so Balzer. "Der Eigenanteil der Pflegebedürftigen soll in der Höhe begrenzt werden und für die gesamte Zeit der stationären Pflege verlässlich planbar sein." Die Petition kann unter dem Link epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_01/_31/Petition_90744.nc.html unterzeichnet werden. Achtung: Die Unterzeichnungsfrist endet am 14. März 2019!

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