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Seit 25 Jahren eigenständig und selbstbestimmt

Gute Stimmung bei Einrichtungsleiterin Pia Schmitt, Teamleiterin Cornelia Winkelmann und Bewohnern des St. Georg Stift (v. li. n. re.).

Menschen mit Behinderungen haben im St. Georg Stift in Grevesmühlen seit 1996 ihr Zuhause - das ist ein Grund zum Feiern.

Das denkmalgeschützte Haus gibt es bereits seit 738 Jahren. Und seit 25 Jahren bietet das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg darin Menschen mit geistigen und teilweise körperlichen Behinderungen ein Zuhause. Dieses Jubiläum des St. Georg Stift in Grevesmühlen wurde am Freitag, 6. August 2021, gefeiert – mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitenden und vielen anderen Gästen. Das traditionsreiche Haus erstrahlt bis heute im alten Glanz. „28 Bewohnerinnen und Bewohner leben im St. Georg Stift in drei Wohngruppen – eigenständig, selbstbestimmt und mittendrin im Stadtgeschehen“, sagt Kirsten Balzer, Geschäftsführerin des Diakoniewerks.  

Fast alle der 28 bis 70 Jahre alten Frauen und Männer gehen tagsüber ihrer Arbeit in den Werkstätten des Diakoniewerks nach. Aber das ist nur ein Teil ihrer geregelten Tagesstruktur. „Sie leben den ganz normalen Alltag einer Wohngemeinschaft. Jeder hat seine Aufgaben und Pflichten – vom Aufräumen bis hin zum Vorbereiten von Mahlzeiten“, so Einrichtungsleiterin Pia Schmitt. Sie und ihr Team – unter anderem Heilerziehungspfleger, Ergotherapeuten und Pflegefachkräfte –  setzen auf eine ganzheitliche Begleitung. „Wir fordern und fördern jede Bewohnerin und jeden Bewohner ganz individuell. Uns geht es darum, dass alle ihre Fähigkeiten und soziale Kompetenzen erhalten und möglichst weiteres Können aufbauen – und natürlich auch als Gemeinschaft gut miteinander zurechtkommen.“  

Dass die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrer Freizeit am Leben in Grevesmühlen ganz selbstverständlich teilnehmen, weiß auch Lars Prahler zu schätzen. „Ihr seid hier nicht mehr wegzudenken“, so der Bürgermeister bei der Feier in Richtung der Bewohnerinnen und Bewohner. Den Alltag außerhalb des St. Georg Stiftes meistern sie alleine oder bei Bedarf mithilfe der Mitarbeitenden der Einrichtung – ob bei Behördengängen oder Arztbesuchen. 

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken nun alle zurück und in die Zukunft: Im nächsten Jahr soll in Grevesmühlen Spatenstich für einen Neubau im Börzower Weg sein. Dort entsteht dann ein Wohncampus mit fünf Gebäuden, die ein neues Zuhause für Menschen mit Behinderungen werden. Auch für diejenigen aus dem St. Georg Stift. „Wir freuen uns sehr darauf, weil wir so die Standards für das Wohnen und die Assistenzleistungen für die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Hauses deutlich verbessern“, sagt Kirsten Balzer. „Gleichzeitig wissen und wussten wir den historischen Charme des St. Georg Stift immer zu schätzen. Wir blicken mit Dankbarkeit auf die vergangenen 25 Jahre zurück – und sind gespannt auf all das, was die Zukunft an anderer Stelle mit sich bringt.“   

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VON BIS

Ansprechpartner: Lutz Regenberg

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Ansprechpartner: Melina Ottensmeier

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