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Tag der Pflege: „Brauchen eine Reform der Pflegeversicherung“

Der Tag der Pflege findet immer am 12. Mai statt. (Foto: drubig-photo - Adobe.stock.com)

Das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg macht sich stark für eine grundlegende Änderung des Finanzierungssystems.

Den Internationalen Tag der Pflege nutzt das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg erneut für die Formulierung öffentlicher Forderungen. „Obwohl die Pflege seit Jahren auf der Tagesordnung der Politik ganz oben steht, kommen wir nicht wirklich weiter“, meint Kirsten Balzer, Geschäftsführerin des Diakoniewerks. In der öffentlichen Diskussion würden zwar die immensen Herausforderungen in der Pflege wahrgenommen, Gesetze seien vielfach verändert und nachgebessert worden, doch das Hauptproblem sei bislang nicht angegangen worden – und zwar das Finanzierungssystem.

Denn die Pflegeversicherung übernimmt bisher nur einen fixen Teil der Pflegekosten. Die restlichen Kosten sind über einen Eigenbeitrag von den pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen aufzubringen. Dieser steigt kontinuierlich. Der Grund: Jede Verbesserung der tariflichen Entlohnung der Pflegekräfte und der personellen Ausstattung erhöht den Eigenbeitrag.

Gerade gemeinnützige und kommunale Einrichtungen, in denen die Mitarbeitenden Tariflöhne gezahlt bekommen, müssen ihren Bewohnern bereits viel Geld abverlangen. „Angemessene Löhne gehen zu Lasten der Senioren. Das sollte nicht die Idee einer gerechten Finanzierung sein“, sagt Balzer.

Der Eigenbeitrag führt in vielen Fällen dazu, dass Pflegebedürftige Sozialhilfe beantragen müssen. „Dies in der letzten Phase ihres Lebens zu erfahren, wird der Lebensleistung der Menschen nicht gerecht“, so Balzer weiter. „Wir brauchen also eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung.“

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VON BIS

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