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Trauer im Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg

Kirsten Balzer, Geschäftsführerin des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg.

In Einrichtungen der Behindertenhilfe des Diakoniewerks ist der Corona-Virus aufgetreten. Ein Bewohner ist mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

In einer Einrichtung des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg ist am 18. Dezember 2020 ein Bewohner mit einer Covid-19-Infektion verstorben. „Wir sind zutiefst betroffen“, sagt Kirsten Balzer, Geschäftsführerin des Diakoniewerks. „Dem Bewohner ging es bis zuletzt verhältnismäßig gut. Der behandelnde Arzt vermutet, dass die Todesursache mit der bestehenden Vorerkrankung im Zusammenhang stehen könnte.“ Der Verstorbene wurde 67 Jahre alt. „Für die Mitarbeitenden, die den Bewohner bis zuletzt mit voller Zuwendung gepflegt und begleitet haben, und die anderen Bewohner des Hauses ist die Nachricht natürlich ein großer Schock. Unser tiefes Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten den Angehörigen.“

Bereits seit vergangener Woche ist die Einrichtung vom Corona-Virus betroffen. „Jeder Schritt, den wir tun, und jede Entscheidung, die wir treffen, ist mit der Gesundheitsbehörde abgestimmt“, so Balzer. „Vor Ort sind die Mitarbeitenden unter sehr schwierigen Bedingungen im Einsatz. Und das rund um die Uhr. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar und habe großen Respekt.“ Wie auch bei Einrichtungen anderer Träger, in denen es zu Covid-19-Infektionen gekommen ist, ist unklar, wie das Virus in die Einrichtung gekommen ist. „Das zeigt einmal mehr, wie gefährlich das Virus ist“, sagt Balzer.

Da neben dem Verstorbenen auch weitere Bewohner mit Vorerkrankungen positiv auf das Virus getestet worden sind, ist Balzer in entsprechender Sorge. „Wir als Träger und vor allem die Mitarbeitenden vor Ort tun alles, um das Virus einzudämmen und unsere Bewohner gut zu versorgen“, so Balzer. Die Einrichtung verfügt über ausreichend Schutzausstattung für Mitarbeitende und Bewohner. Außerdem setzt sie ein engmaschiges Hygienekonzept um, zu dem auch der regelmäßige Einsatz von Schnelltests zählt.

Auch in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg sind in den letzten Tagen mehrere Klienten und Mitarbeitende positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Daher wurde der Werkstattbetrieb vorsorglich bis zum 3. Januar 2021 geschlossen.

Anmerkung der Redaktion: Mittlerweile hat sich die Situation in der Einrichtung deutlich entspannt (Stand: 30.12.2020).

Weitere Informationen dazu, wie der Corona-Virus den Alltag im Diakoniewerk beeinflusst, erhalten Sie hier.

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VON BIS

Ansprechpartner: Lutz Regenberg

Telefon: 03881/785950

Mobil: 0171/2128047

lutz.regenberg@diakoniewerk-gvm.de

Ansprechpartner: Melina Ottensmeier

Telefon: 0451 4002 50164

Mobil: 0152 09092115

melina.ottensmeier@diakoniewerk-gvm.de