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Wie der Corona-Virus den Alltag im Diakoniewerk beeinflusst

Was muss ich zum Besuchsverbot in den Pflegeeinrichtungen wissen? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es hier.

Die Ausbreitung des Corona-Virus schreitet voran und zieht zahlreiche Maßnahmen nach sich, die auch Auswirkungen auf das Leben aller Menschen, die in Einrichtungen des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg  betreut werden, haben. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten für Klienten und Angehörige:  

Darf ich meine Angehörigen in den Pflegeeinrichtungen des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg besuchen?
Nein, dort herrscht Besuchsverbot. Ausnahmen werden nur in sehr besonderen Fällen ermöglicht –  wie im Falle eines nahenden Todes oder im Todesfall. In diesem Fall nehmen Sie vorher bitte Kontakt zur Einrichtungsleitung auf. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit telefonisch nach den aktuellen Entwicklungen und dem Befinden Ihres Angehörigen erkundigen - hierfür wurde unter 0451 4002-50774 eine Hotline eingerichtet. Diese ist von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Das Besuchsverbot ist natürlich eine große Einschränkung. Im Moment ist es jedoch das Wichtigste, Personen zu schützen, die einer besonderen Risikogruppe angehören.

Das Besuchsverbot gilt zudem für die stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe.

Wer wird in den Kitas und Schulen noch betreut?
Die Kita- und Schulschließungen, die die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern beschlossen hat, gelten auch für Einrichtungen des Diakoniewerks seit Montag, den 16. März 2020. An KiTas und Schulen (Klassen 1-6) wird aber eine Notfallbetreuung für Kinder angeboten, bei denen beide Elternteile oder ein alleinerziehender Elternteil in Berufen arbeiten, die für die für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens notwendig sind. Hierzu zählen: Feuerwehr, Polizei, Strafvollzugsdienst, Rettungsdienst, medizinische Einrichtungen inkl. Apotheken, Justizeinrichtungen, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, stationäre Betreuungseinrichtungen, Produktion und Versorgung mit Lebensmitteln/Waren des täglichen Lebens, kommunale Behörden und Organisationen mit Sicherheitsfragen, Einrichtungen und kommunale Unternehmen, soweit pflichtige Aufgaben und Aufgaben der Daseinsvorsorge (Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung, ÖPNV). Wenn Sie unsicher sind, ob Sie Ihr Kind zur Betreuung bringen dürfen, nehmen Sie Kontakt zur KiTa-Leitung auf.

Wie ist die Situation in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen?
Große Teile der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen des Diakoniewerks sind geschlossen. Die Nutzer und deren Angehörigen sind informiert. Bei Fragen können Sie sich direkt an die jeweiligen Abteilungsleitungen der Werkstattbereiche wenden. 

Was ist im Diakoniewerk außerdem geschlossen?
Auch die Beschränkungen für den Tourismus in Zeiten der Corona-Krise haben Folgen für das Diakoniewerk: Die Tagungs- und Gästehäuser werden bis auf weiteres geschlossen. Betroffen sind somit das „Haus am Meer" in Kühlungsborn und das „Familienferiendorf Boltenhagen“.

Die Beratung für Menschen mit Behinderungen bietet keine Termine mehr vor Ort in den Büros an. Telefonisch und per Email ist das Team aber an den Standorten erreichbar. Die weiteren Beratungsstellen sowie die Frühförderung des Diakoniewerks stehen ebenfalls zumindest telefonisch zur Verfügung. Nähere Auskunft über mögliche Termine geben die Einrichtungen telefonisch (Frühförderung Grevesmühlen und WarinAllgemeine Sozialberatung, Schuldnerberatung Wismar und Gadebusch, Schwangerenberatung, Partnerschafts- und Familienberatung, Familienunterstützender Dienst, Erziehungsberatung, Migrationsberatung, Suchtberatung).

Der Jugendtreff im Grevesmühlener Bürgerbahnhof schränkt seine Öffnungszeiten ein. Die Einschränkungen beziehen sich vor allem auf das offene Angebot. Für individuelle Problemstellungen einzelner Jugendlicher steht das Team aber zur Verfügung.

Geschlossen hat der "Treffpunkt Stadtmitte" in Wismar.

Zur Schließung von KiTas und Schulen siehe: „Wer wird in den KiTas und Schulen noch betreut?“

Was gibt es für weitere Maßnahmen im Diakoniewerk?
Maßnahmen zur Händehygiene, der Verzicht auf das Händeschütteln sowie die Husten- und Niesetikette gelten in allen Einrichtungen des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg seit mehreren Wochen. Außerdem wurden  größere Veranstaltungen abgesagt. Weitere Schritte werden anhand der Empfehlungen der Behörden fortlaufend geprüft.

Wie beurteilt das Diakoniewerk die Unterstützung aus der Politik?
Die Geschäftsführung des Diakoniewerks hat sich am 25. März 2020 mit einem dringenden Appell an die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern gewandt. Sie fordert diese dazu auf, Träger in der freien Wohlfahrtspflege besser zu unterstützen: Mit verlässlichen Finanzierungszusagen für Einrichtungen, die aktuell geschlossen sind oder nicht arbeiten können, und einer umfangreicheren Ausstattung mit Schutzkleidung.  

An wen wende ich mich bei offenen Fragen?
Nehmen Sie bitte direkt mit den jeweiligen Einrichtungen Kontakt auf, in denen eine Leistung erbracht wird, die Sie oder Ihre Angehörigen betreffen.

Was ist der Corona-Virus? (Leichte Sprache)
Eine Antwort gibt es hier:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/coronavirus-leichte-sprache.html

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VON BIS

Ansprechpartner: Lutz Regenberg

Telefon: 03881/785950

Mobil: 0171/2128047

lutz.regenberg@diakoniewerk-gvm.de

Ansprechpartner: Melina Ottensmeier

Telefon: 0451 4002 50164

Mobil: 0152 09092115

melina.ottensmeier@diakoniewerk-gvm.de