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Wie die MOSAIK-SCHULE ins Schuljahr gestartet ist

Die Einschulung fand in kleinem Rahmen statt. Die neun Abc-Schützen bilden mit der Klassenlehrerin, einer pädagogischen Fachkraft und einer Betreuerin eine Lerngruppe.

An der Einrichtung in Grevesmühlen lernen Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen. Corona hat einiges verändert. Aber nicht alles.

Zurzeit stehen vor allem die Schulen wieder im Fokus der Corona-Debatte. Aber nicht nur an Grundschulen, Gymnasien und Co. herrscht in Mecklenburg-Vorpommern seit ein paar Wochen wieder Betrieb. Auch an den Förderzentren für Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen müssen sich Schüler, Lehrer und Eltern mit den Corona-Regeln auseinandersetzen – wie an der MOSAIK-SCHULE des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg in Grevesmühlen. An der staatlich anerkannten Ersatzschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung lernen rund 70 Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, die aufgrund einer geistigen Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderung einer individuellen Förderung bedürfen. Für einige von ihnen bedeutet Corona ein größeres gesundheitliches Risiko als für andere – weil ihr Immunsystem schwächer ist als das von so vielen anderen Kindern.

Während der Corona-Pandemie ist das eine Herausforderung für alle Beteiligten an der Schule, Hygiene-Regeln sind das A und O. „Das ist für uns aber nichts komplett Neues. Wir haben auch schon vor Corona zum Beispiel besonderen Wert auf die Reinigung von Türklinken oder Tischen gelegt“, sagt Schulleiterin Kati Dettmann. Corona hat den ohnehin schon sensiblen Umgang mit Hygiene natürlich noch verstärkt. Auf den Fluren tragen die Schüler Masken – soweit es ihnen ihre Beeinträchtigung möglich macht –, auch in den Fahrdienst-Bussen auf dem Weg zur Schule. Ist eine Klasse unter sich, ist dies nicht notwendig. Ebenso wenig auf dem Schulhof, weil die Schüler dort in ihren festen Lerngruppen bleiben – auch bekannt als Kohorten.

Die MOSAIK-SCHULE profitiert zudem davon, eine kleine Schule zu sein. „Es ist für die Klassen relativ einfach, sich aus dem Weg zu gehen“, beschreibt es Dettmann. Die räumliche Trennung ist notwendig, aber gleichzeitig natürlich schade: So fand die Einschulung der ABC-Schützen in einem kleineren Rahmen als sonst statt und ohne das Beisein der größeren Schüler.

Das Fazit nach den ersten Wochen: „Zu Beginn des Schuljahres war noch eine Verunsicherung bei vielen zu spüren. Aber vor allem sind die Schüler, Eltern und Kollegen jetzt froh und dankbar, dass alle wieder herkommen können“, so Dettmann. Die gängigen Corona-Regeln und weitere Einschränkungen werden hierfür in Kauf genommen: So können beispielsweise AGs nur unter bestimmten Bedingungen stattfinden. Und sportliche Aktivitäten werden solange wie möglich draußen durchgeführt. 

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