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Schenken Sie Menschen Lebensfreude und Zukunft.

Das Diakoniewerk ist für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit Unterstützungsbedarf da. Unser Ziel ist, alle bestmöglichst zu unterstützen. Doch bei allem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei allem Bestreben, die Arbeit in unseren Einrichtungen und Diensten mit Blick auf dieses Ziel zu optimieren, stellen wir immer wieder fest, dass uns die gegebenen Rahmenbedingungen Grenzen setzen. Allzu gerne würden wir diese zum Wohle der uns anvertrauten Menschen überschreiten.

Doch dazu benötigen wir auch Ihre Hilfe!

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Geschichte des Diakoniewerks

Die Geschichte der Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg gemeinnützige GmbH geht auf zwei Entwicklungen im Bereich von Kirche und Diakonie Anfang der 90er Jahre zurück, deren Mittelpunkte die Orte Schwerin, Lübeck und Wismar waren.

Die Zeit nach der Wende

Es war für alle Menschen eine bewegte Zeit in den ersten Jahren der Deutschen Einheit –auch für Kirche und Diakonie.

So ging es darum, Angebote im Bereich der sozialen Arbeit völlig neu aufzubauen oder vorhandene in eigene Trägerschaft zu übernehmen. Bereits im Jahr 1990 gab es erste Kontakte zwischen dem Diakonischen Werk der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs e. V. mit Sitz in Schwerin und der Vorwerker Diakonie mit Sitz in Lübeck. Ziel vieler gemeinsamer Gespräche war es, Ideen und Strukturen zu entwickeln, um den Aufbau eines differenzierten Hilfesystems für Menschen mit Behinderung im damaligen Kirchenkreis Wismar und an anderen Orten zu ermöglichen. Die Grundüberzeugung lag hierbei darin, dass nur gemeinsame Anstrengungen und ein partnerschaftliches Miteinander die Bewältigung der Fülle der anstehenden Aufgaben ermöglichen würden.

So wurde zunächst das Diakoniewerk im Kirchenkreis Wismar gGmbH gegründet, das unter anderem in den damaligen Landkreisen Grevesmühlen und Gadebusch aber ebenso in den Landkreisen Lübz und Sternberg tätig wurde.

Aus diesem Diakoniewerk entstand dann zum 26. Juni 1992 das Diakoniewerk Grevesmühlen-Gadebusch gGmbH, das am 30. Januar 1995 in Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg gGmbH umbenannt wurde, um insbesondere der Tatsache Rechnung zu tragen, dass das Diakoniewerk zwischenzeitlich sowohl im Landkreis Nordwestmecklenburg, als auch im Landkreis Bad Doberan und der Stadt Schwerin tätig war.

Das Diakoniewerk im Kirchenkreis Wismar gGmbH wurde in der Folgezeit in Diakoniewerk Kloster Dobbertin gGmbH umbenannt und entwickelte sich im Landkreis Parchim weiter.

Der Diakonieverein des Kirchenkreises Wismar

Parallel zu der vorgenannten Entwicklung wurde der Diakonieverein des Kirchenkreises Wismar e. V. am 29. April 1992 gegründet. Die Gründungsmitglieder hatten die Idee, ebenso wie die Gesellschafter des Diakoniewerks, eine zeitgemäße Form der Diakonie für die anstehenden Aufgaben zu schaffen. Hierbei war zunächst insbesondere an die Beratung und Begleitung der Kirchgemeinden im Rahmen ihrer diakonischen Tätigkeiten gedacht und sollten die verwaltungstechnischen Angelegenheiten der diakonischen Arbeit geregelt und koordiniert werden. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes sollte der Diakonieverein dort im Kirchenkreis tätig werden, wo Menschen seiner Hilfe und Betreuung bedurften.

Zusammenwachsen von Diakoniewerk und -verein

Mitte des Jahres 1992 gab es im heutigen Kirchenkreis Wismar zwei diakonische Rechtsträger, die nebeneinander auf Grundlage ihres christlichen Menschenbildes Diakonie als Lebens- und Wesensäußerung der christlichen Kirche für Menschen gestalten wollten. In den Folgejahren haben sich beide Rechtsträger unterschiedlichen Aufgabenstellungen gewidmet und diese in gegenseitiger Absprache nebeneinander weiterentwickelt. So lag der Schwerpunkt beim Diakonieverein im Ausbau einer differenzierten und gemeindenahen Altenhilfe sowie von unterschiedlichen Beratungsdiensten. Durch das Diakoniewerk wurde insbesondere der Ausbau der Hilfen für Menschen mit psychischer und geistiger Behinderung sowie eines Netzes von integrativen Kindertagesstätten vorangetrieben. Beiden Entwicklungen gemeinsam waren ein hoher inhaltlicher Anspruch, der sich von vornherein nicht nur darauf beschränkte, Angebote aufzubauen, „die sich rechnen“. Vielmehr ging es Diakonieverein und Diakoniewerk darum, dezentrale, gemeindenahe und inhaltlich hoch differenzierte offene, ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen für Menschen zu entwickeln und vorzuhalten.

Im Jahr 2003 wurde durch den Diakonieverein die Initiative ergriffen, die beiden bis dahin nebeneinander bestehenden Träger zusammen zu führen. Im Ergebnis wurden durch das Diakoniewerk zum 1. Januar 2004 alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie alle Einrichtungen und Dienste des Diakonievereins übernommen, der seit dem als Förderverein für Diakonie im Kirchenkreis in Gesellschafter des Diakoniewerks weiter besteht.

Übernahme des Familienferiendorfes

Neben der Tätigkeit von Diakonieverein und Diakoniewerk in der Region hatte sich die Evangelische Familienferiendorf Boltenhagen gGmbH seit dem Jahr 1991 im Ostseebad Boltenhagen dem Aufbau von Angeboten im Bereich der Kinderkuren und der Familienerholung gewidmet. Aus wirtschaftlichen Gründen mussten dort die Angebote im Bereich der Kinderkuren zum 31. Dezember 2005 eingestellt werden. Zum 1. Juli 2006 wurde der Betrieb des Kernbereiches, das Familienferiendorf in Boltenhagen, durch das Diakoniewerk als Arbeitsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen übernommen.

Das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg heute

Das Diakoniewerk konzentriert sich heute auf folgende Aufgabenfelder:

  • die Erziehung und Bildung 
  • die schulische und berufliche Ausbildung 
  • die Pflege und Rehabilitation 
  • die heilpädagogische Förderung und 
  • die Betreuung und Beratung 

von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, von pflegebedürftigen Menschen, von Menschen mit Behinderungen oder psychischer Erkrankung und Menschen mit Gefährdungen sowie Menschen, bei denen Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind.

Darüber hinaus initiiert das Diakoniewerk Aufklärungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, um gesellschaftliche Entwicklungen zu beeinflussen.

Um die im Gesellschaftervertrag formulierten Aufgaben zu erfüllen, betreibt das Diakoniewerk in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Rostock sowie in der Landeshauptstadt Schwerin eine Vielzahl von ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen und Dienste. Hierzu gehören insbesondere: die Ev. Integrativen Kindertageseinrichtungen, die Frühförderung, Schulen, Wohnheime, ambulantes Wohnen und Angebote des Trainingswohnens für Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Krankheit, ein familienunterstützender Dienst, Werkstätten und Tagesstätten für Menschen mit Behinderung, ambulante, teilstationäre sowie stationäre Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren einschließlich des Wohnens mit Service, ein Wohnangebot mit einer Tagesstätte der Gefährdetenhilfe, ambulante Hilfen zur Erziehung und verschiedene Beratungsdienste.

Das Selbstverständnis des Diakoniewerkes ist in den Leitzielen beschrieben, die seit dem 1. April 2002 handlungsleitend für die Mitarbeitenden des Diakoniewerks sind. Sie bilden die wesentliche Grundlage der im Folgenden dargelegten Konzeption.

Die Einrichtungen des Diakoniewerks arbeiten seit dem 1. Juli 2001 nach einem Qualitätsmanagementsystem auf der Grundlage der Normforderung der DIN EN ISO 9001 : 2008, welches ständig weiterentwickelt wird. Um die Wirksamkeit des eingeführten Qualitätsmanagementsystems zu prüfen, finden jährlich interne Audits und ein externes Audit eines Zertifizierungsinstitutes in den Einrichtungen des Diakoniewerks statt.

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