„Du bist eingeladen zu leben“: Diakoniewerk feiert 30-jähriges Jubiläum

Bei einem feierlichen Festakt wurde zurück- und vorausgeschaut. Mit dabei war auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

„Du bist eingeladen zu leben“: Das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg hat unter diesem Motto am Freitag, 24. Juni 2022, sein 30-jähriges Jubiläum mit einem Gottesdienst und Festakt in der St. Nikolai Kirche in Grevesmühlen gefeiert. Die Einladung zu leben steht gleichzeitig für das, was in den vergangenen drei Jahrzehnten für das Diakoniewerk handlungsleitend war – und auch in Zukunft sein wird. „Wir laden Menschen jeden Alters, unabhängig von ihrer Herkunft, ihres Geschlechtes und Begabungen ein, die vielfältigen Angebote des Diakoniewerks anzunehmen“, sagte Kirsten Balzer, Geschäftsführerin des Diakoniewerks.

In mittlerweile über 60 Einrichtungen und Angeboten begleiten 900 Mitarbeitende Kinder und Jugendliche, Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen, Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen sowie Seniorinnen und Senioren. Das Diakoniewerk hat seiner Gründung im Jahr 1992 eine erfolgreiche Entwicklung genommen. „Wir sind gewachsen, haben uns den gesellschaftlichen Veränderungsprozessen gestellt, übernehmen in der Region Verantwortung und haben uns den Ruf als verlässlicher Partner für soziale Angebote erarbeitet“, so Balzer weiter.

Dass das Diakoniewerk von Grevesmühlen über Wismar bis nach Kühlungsborn fest verankert ist, beweist auch der Zuspruch der vielen anwesenden Gäste aus Politik, Kirche und Verwaltung.

So ließ es sich auch Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, nicht nehmen, allen Mitarbeitenden für ihren großen Einsatz für die ihnen anvertrauten Menschen zu danken: Wie gut unser Zusammenleben, wie stark unsere Gemeinschaft insgesamt ist, bemisst sich auch daran, wie wir mit ihren schwächsten Mitgliedern umgehen, mit jenen, die um ihr Leben zu bewältigen, auf Unterstützung angewiesen sind. Auch die Beschäftigten des Diakoniewerks leisten diese schwierige Arbeit, bewältigen Herausforderungen – mit Angeboten für individuelle Lebensbewältigung, mit ihren Werkstätten, mit den barrierefreien Wohnungen. Dafür gebührt ihnen großer Respekt.“ Darüber hinaus sei das Diakoniewerk ein kompetenter Gesprächspartner für die Landesregierung.

Wie sich das Diakoniewerk stetig weiterentwickelt und aktiv mitgestaltet, zeigt sich aktuell: In Grevesmühlen entsteht beispielsweise ein inklusiver Schulcampus, an dem zwei öffentliche Schulen und die MOSAIK-SCHULE des Diakoniewerks gemeinsam lernen werden. „Es wird ein Ort der Begegnungen für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen. Wir sind dankbar, Teil eines Projekts zu sein, das in ganz Norddeutschland einzigartig ist“, sagt Balzer.

Die Zeichen stehen im Diakoniewerk auch in Zukunft auf Weiterentwicklung und Wachstum. Im Mittelpunkt bleibt immer der Einzelne: „Jeder Mensch soll ein gutes Leben leben können. Jeder Mensch hat die Regie über seine Möglichkeiten. Das wollen wir mit unserer täglichen Arbeit ermöglichen“, beschreibt es Balzer. Nach dem Motto: „Du bist eingeladen zu leben.“

Zurück
​Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (li.), Geschäftsführerin Kirsten Balzer und Landespastor Paul Philipps freuten sich gemeinsam über die gelungene Feier.