Special Olympics: „Es war für alle unvergesslich“

Unser Team der MOSAIK-SCHULE ist zurück von den Nationalen Spielen in Berlin – mit mehr als nur Medaillen.

Sieben Schülerinnen und Schüler der Grevesmühlener MOSAIK-SCHULE haben an den Nationalen Spielen der Special Olympics in Berlin teilgenommen. Das Team vertrat das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg. Am Wochenende kehrten die 15- bis 18-Jährigen zurück – mit fünf Gold- und einer Bronzemedaille im Gepäck sowie jeder Menge an Erinnerungen. Das Fazit ist eindeutig: „Es war für alle unvergesslich. Die Kombination aus dem Event, dem Wetter und der Stadt war einfach perfekt", sagt Sportlehrer René Kirstein. Er und zwei weitere Lehrkräfte begleiteten das Team in die Hauptstadt.

Die Disziplinen der Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung: Weitsprung und 100-Meter-Lauf. „Dass sie sportlich so erfolgreich waren ist natürlich großartig, aber genauso wurden fünfte oder achte Plätze bei den Wettkämpfen gefeiert. Alle Sportlerinnen und Sportler wurden geehrt – der Zusammenhalt zwischen allen Teams war einfach toll. Es ging um den Sportgeist, das war wirklich einmalig“, so Kirstein weiter. „Besonders schön zu sehen war, wie unsere Schülerinnen und Schüler ein echtes Team bildeten und sehr motiviert waren.“

Die Teilnahme an den Special Olympics war für die Teilnehmenden des Diakoniewerks auch abseits des Sports etwas ganz Besonderes. „Sie waren jeden Tag aufs Neue begeistert“, sagt Kirstein. Den insgesamt 4000 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland wurde vom 19. bis 24. Juni in Berlin generell einiges geboten. So fand die feierliche Eröffnungsfeier in der Alten Försterei statt. „Allein das war schon ein Höhepunkt. Es wurde getanzt und gefeiert. Die Band Mia und zwei inklusive Musikgruppen sorgten für richtig Stimmung. Zu den Gästen zählten auch Fredi Bobic und Katarina Witt“, sagt Kirstein. Und besonderes Highlight für die Sportlerinnen und Sportler aus Mecklenburg-Vorpommern: „Da sich der Landesverband erst kürzlich gegründet hat, wurden wir alle in besonderer Form bei der Feier begrüßt.“ Auch eine große Party am Brandenburger Tor wird in Erinnerung bleiben. Genauso wie das Erkunden der Hauptstadt: „Vor allem der Besuch des Fernsehturms war für alle aufregend“, so Kirstein.

Vor allem ging es bei den Special Olympics auch darum, in der Stadt ein großes Fest der Begegnung und des Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderungen zu feiern. Die Nationalen Spiele gehen weit über die sportlichen Wettkämpfe hinaus: Sie sind auch eine Demonstration für mehr Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung.

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MOSAIK-Schüler Falko Schönberg sprang im Weitsprung auf den 7. Platz, im 100-Meter-Lauf holte er in seiner Leistungsstärke Gold.