Special Olympics: Team der MOSAIK-SCHULE fährt nach Berlin

Große Vorfreude: Sieben Schülerinnen und Schüler vertreten das Diakoniewerk bei den Nationalen Spielen.

Jetzt geht´s endlich los: Sieben Schülerinnen und Schüler der MOSAIK-SCHULE – staatlich anerkannte Ersatzschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung – machen sich am Sonntag von Grevesmühlen auf den Weg nach Berlin, um an den Nationalen Spielen der Special Olympics teilzunehmen. Das Team vertritt das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg. „Das ist eine Auszeichnung für die Schülerinnen und Schülern, dabei sein zu können. Alle freuen sich jetzt auf die Wettkämpfe, aber auch auf das bunte Rahmenprogramm“, sagt Sportlehrer René Kirstein. Er und zwei weitere Lehrkräfte begleiten das Team in die Hauptstadt. Die Disziplinen der Sportlerinnen und Sportler: Weitsprung und 100-Meter-Lauf. „Uns geht es um das Mitmachen und das Genießen, das Anfeuern und den Sportgeist. Von den Teilnahmen an vergangenen Spielen weiß ich, was für tolle Momente die Special Olympics hervorbringen“, so Kirstein weiter.

Die Teilnahme an Special Olympics ist für die Teilnehmenden immer etwas Besonderes. „So etwas werden sie nie vergessen“, so Kirstein. Und dass die Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung in Berlin stattfinden, ist nochmal ein weiterer Motivationsschub. „Das macht alles noch aufregender für die Schülerinnen und Schüler.“ Und ob Spree-Fahrt oder Fernsehturm-Besuch: Abseits des Sports will das Team auch die Hauptstadt kennenlernen.   

Das, was die insgesamt 4000 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland vom 19. bis 24. Juni in Berlin erwartet, ist beeindruckend. So findet die feierliche Eröffnungsfeier in der Alten Försterei statt. Besonderes Highlight für die Sportlerinnen und Sportler aus Mecklenburg-Vorpommern: „Da sich der Landesverband erst kürzlich gegründet hat, wird dieser in besonderer Form bei der Feier begrüßt“, sagt Kirstein. Das Team freut sich auch darüber, vom Verband mit Trainingsanzügen und Co. für die Spiele ausgestattet worden zu sein. Spektakulär wird es auch am Ende der Spiele: Zur Abschlussfeier wird das Gelände vor dem Brandenburger Tor zu einer großen Partymeile. An allen Tagen gibt es zudem ein großes Rahmenprogramm.

Vor allem geht es bei den Special Olympics auch darum, in der Stadt ein großes Fest der Begegnung und des Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderungen zu feiern. Die Nationalen Spiele gehen weit über die sportlichen Wettkämpfe hinaus: Sie sind auch eine Demonstration für mehr Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung.

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